Twitter-Chef Jack Dorsey hat nach Nutzer-Protesten versprochen, den Kurznachrichtendienst nur behutsam umzubauen. «Wir lieben den Livestream. Das sind wir», schrieb Dorsey bei Twitter in der Nacht zum Sonntag. Der Nachrichtenstrom solle «verfeinert» werden, damit er sich noch aktueller anfühle.

Die US-Website «Buzzfeed» hatte zuvor berichtet, Twitter könne bereits in den nächsten Tagen eine neue Sortierung einführen, bei der die einzelnen Tweets nach Relevanz-Algorithmen angeordnet werden, statt wie bisher einfach nacheinander.

Dementi bleibt vage

Es blieb offen, ob die Änderung für alle gelten solle oder nur für Nutzer, die sich bewusst dafür entscheiden. Dorsey schrieb dazu: «Wir haben nie geplant, die Timelines nächste Woche neu zu ordnen.»

Das Technologieblog «The Verge» berichtete am Wochenende, der Algorithmus solle populäre Tweets weiter nach oben im Nachrichtenstrom schieben. Nutzer sollten aber auch auf die Funktion verzichten können.

(awp/gku)

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