Anno 2015 hat die Warenhausgruppe Manor den Black Friday in die Schweiz eingeschleppt. Seither ist das Konsumfestival hierzulande immer grösser geworden. Es befindet sich heuer im verflixten siebten Jahr.

Verflixt deshalb, weil die Händler beim Black-Friday-Jahrgang 2021 von Nachschubsorgen geplagt werden. Chipkrise, verstopfte Häfen und verspätete Seefracht sorgen dafür, dass nicht alles vorrätig sein wird beim Abbrennen des grossen Rabattfeuerwerks.

Diese Situation macht es noch unsinniger als bisher, just vor den Feiertagen mit Tiefpreisangeboten zu locken. Konsumentinnen und Konsumenten, die scharf sind auf Discounts, könnten dazu verleitet werden, statt des gewünschten Produkts die nächstbeste Alternative einzutüten – die nachher unbenutzt verrottet, weil es eben nicht das erstrebte heisse Teil war.

Wenn uns Corona wirklich gelehrt hat, sinnvoller zu konsumieren, dann bedeutet das für Black Friday 2021: Nie war er so unsinnig wie heute.

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