Mietwagenkönig Erich Sixt, Mehrheitseigner des gleichnamigen Autoverleihers, rät der Schweiz zu «mehr Standfestigkeit» in der Auseinandersetzung mit der EU. Sorgen um den Zugang zum Binnenmarkt müsse sich die Schweiz nicht machen: «Da wird von Seiten der EU eine Drohkulisse aufgebaut – im wirklichen Leben wird das nicht ankommen», sagt Sixt im Interview mit BILANZ.

Sixt sagt, er bewundere die Schweiz: «Die direkte Demokratie verhindert, dass die Politik Unfug macht». Die liberale Denkweise, dass der Staat nur im Notfall eingreifen solle, «ist bedauerlicherweise in den EU-Ländern kaum vorhanden».

Deutlich später am Markt gestartet

Sixt, deutlich später am Markt gestartet als die grossen Wettbewerber wie Avis, Europcar oder Hertz, sieht sich in Deutschland und Österreich als Marktführer, in Europa bei 14 Prozent und damit auf dem dritten Platz. 2013 sei Hertz in Europa überholt worden. «In der Schweiz haben wir geschätzt ein Viertel des Marktes», sagt Sixt.

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