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Anlagetipps: Was mache ich mit 1 Million Franken?

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Von Corinna Clara Röttker
am 08.09.2020
Quelle: Getty Images

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Eine Immobilienexpertin, eine Startup-Gründerin, eine Schuldenberaterin, eine Kunstexpertin und ein Vermögensverwalter erklären, wie sie verschiedene Summen investieren würden.

Shirin Wolf, Berner Schuldenberatung:

  1. An die Steuern denken: Rückstellungen bilden für die Steuer, welche nachträglich für den jeweiligen Betrag (CHF 50'000, CHF 250'000, …) erhoben werden würden
  2. Allfällige Schulden bezahlen: Wer Schulden hat, hat die Möglichkeit, mit dem Geld zum Beispiel eine Schuldensanierung anzugehen. Wenn eine Schuldensanierung möglich ist, winkt danach ein schuldenfreier Neustart.
  3. Rückstellung bilden insbesondere für Gesundheitskosten inklusive Zahnarzt, Ausbildungskosten und weiteres: Diese Kosten können unerwartet entstehen und unter Umständen sehr hoch sein.
  4. Notgroschen für schlechtere Zeiten zurücklegen: Es kann immer sein, dass aufgrund von Lebensereignissen wie Familiengründung, Arbeitslosigkeit, längere Krankheit, Scheidung etc. die Ausgaben und die Einnahmen in ein Ungleichgewicht kommen. Ein Notgroschen kann in solchen Fällen sehr wertvoll sein, um sämtliche Rechnungen bezahlen und eine Verschuldung verhindern zu können.
  5. Sich einen Wunsch erfüllen: Wer die obigen Punkte erfüllt hat und noch über Geld verfügt, soll sich auch mal was gönnen dürfen. Wir empfehlen allerdings keine Anschaffungen, die das Haushaltsbudget inskünftig mit regelmässigen Fixkosten wie zum Beispiel einer Leasingrate belasten.
  6. Wenn noch Geld übrig ist: Sofern nach einer Wunscherfüllung noch etwas Geld (oder auch sehr viel Geld) übrig ist, ist es sinnvoll, sich zu überlegen, was mit dem Geld gemacht werden soll. Wir empfehlen dazu den Beizug einer Fachperson wie zum Beispiel eine Finanzberaterin/ Anlageberaterin, die darüber informieren kann, was man mit dem Geld sinnvollerweise tun kann (z.B. Anlegen, Investieren, etc.)
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