Die Schweizer Börse wird zum Wochenschluss wenig verändert erwartet. Nach der jüngsten Rekordjagd dürften die Anleger eine Verschnaufpause einlegen. Marktteilnehmer rechnen mit einem vergleichsweise ruhigen Handelstag, zahlreiche Anleger dürften den Feiertag am gestrigen Donnerstag für ein verlängertes Wochenende nützen. Die Vorgaben von der Wall Street sind negativ. Trotzt unerwartet starker Arbeitsmarktdaten hatten die Indizes nachgegeben und eine fünftägige Gewinnserie beendet.

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Die Bank Julius Bär berechnete den Standardwerteindex SMI vorbörslich mit 8091 Punkten kaum verändert. Der SMI-Future notierte um 0,3 Prozent höher bei 8130 Zählern. Am Mittwoch war der SMI um 1,5 Prozent auf den höchsten Stand seit Anfang 2008 geklettert. Von seinem Allzeithoch vom Juni 2007 bei über 9500 Zählern ist das Börsenbarometer allerdings noch ein Stück entfernt.

Von Unternehmensseite waren die Impulse rar. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte ABB stehen. Der Elektrotechnikkonzern verliert überraschend seinen Chef. CEO Joe Hogan verlässt das Unternehmen aus privaten Gründen. Der Zeitpunkt seines Ausscheidens stehe nach ABB-Angaben noch nicht fest und Hogan werde den Konzern solange führen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Vorbörslich wurden die ABB-Aktien um gut ein Prozent schwächer indiziert.

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(jev/reuters)