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Untersuchung
Accu Holding erneut im Visier der Börsenaufsicht

Die Schweizer Börse: Sie startet eine Untersuchung gegen die Accu Holding. Keystone

Die Accu Holding hat möglicherweise den Geschäftsbericht zu spät veröffentlicht – diesem Vorwurf geht die Börsenaufsicht nach. Die Luzerner hatten schon 2014 den Jahresbericht zu spät vorgelegt.

Veröffentlicht am 10.07.2015

Die Börsenaufsicht eröffnet erneut eine Untersuchung gegen die Accu Holding wegen möglicher Verletzung der Meldepflichten. Die Abklärungen stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht 2014, den das Unternehmen aus Emmen LU Mitte Mai mit Verspätung veröffentlicht hat.

Die Dauer des Verfahrens sei nicht bestimmt und man werde über den Ausgang des Verfahrens informieren, teilte die SIX Exchange Regulation am Freitag mit. Accu hatte Ende April die Publikation ihres Geschäftsberichts auf Mitte Mai verschoben. Allerdings wurde die Fristverlängerung durch die Börsenaufsicht nicht bewilligt.

Aus Accu Oerlikon hervorgegangen

Dabei hatte das Unternehmen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der 2014 erfolgten Akquisition der Cieffe Gruppe als Grund genannt. Dadurch hätten sich unerwartete Schwierigkeiten bei der Bewertung von Bilanzpositionen ergeben, hiess es damals.

Das aus dem Batteriehersteller Accu Oerlikon hervorgegangene Unternehmen hatte den Geschäftsbericht bereits im vergangenen Jahr verspätet vorgelegt. Auch damals eröffnete die SIX Exchange Regulation eine Untersuchung.

(sda/mbü/ama)

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