Der Bauzulieferer AFG Arbonia Forster präsentiert im Rahmen des im September zur Übernahme der Industriegruppe Looser lancierten Übernahmeangebots ein erstes provisorisches Zwischenergebnis. Nach Ablauf der Angebotsfrist des öffentlichen Kauf- und Tauschangebots sei AFG am 10. November insgesamt im Besitz von 88,2 Prozent aller kotierten Looser-Aktien, schreiben die beiden Unternehmen am Freitag.

Dabei seien AFG während der Angebotsfrist 1'322'649 Looser Aktien angedient worden, was einem Anteil von 74,67 Prozent der rund 1,8 Millionen Aktien entspreche, auf die sich das Angebot beziehe.

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90 Prozent angedient

Rechnet man noch die 2,03 Millionen Looser-Aktien dazu, welche AFG gemäss Aktienkaufvertrag von den bisherigen Hauptaktionären erwerben will, und auch noch die 3205 von Looser gehaltenen eigenen Aktien, ergibt sich eine Summe von 3,35 Millionen Looser-Titel, die AFG besitzt. Das seien 88,2 Prozent, heisst es weiter.

Die AFG wird das definitive Zwischenergebnis am 16. November 2016 veröffentlichen. Dann wird sich das Unternehmen laut Mitteilung auch zur Erfüllung der Bedingungen äussern, denen das Angebot sowie der Aktienkaufvertrag mit den bisherigen Hauptaktionären, Mitgliedern des Verwaltungsrats und Mitgliedern der Geschäftsleitung der Looser unterstehen.

Vollzug der Transaktion im Dezember

Die Nachfrist von zehn Börsentagen für die Publikumsaktionäre der Looser zur Annahme des Angebots beginnt am 17. November 2016 und endet voraussichtlich am 30. November 2016.

Der Vollzug der Transaktion findet voraussichtlich am 13. Dezember 2016 statt, die Auszahlung der Barabgeltung bei Bruchteilen am 14. Dezember 2016.

(awp/ise/hon)