KUDELSKI. Gleich einen Viertel des Wertes hat die Aktie des Lausanner Technologieunternehmens Kudelski in der letzten Woche verloren. Nach einer rasanten Talfahrt pendelte sich die Aktie bei 26 Fr. ein. Das Jahreshöchst liegt bei 50 Fr. (21.2.07). Beschleunigt wurde der Abwärtstrend durch eine vorbörsliche Gewinnwarnung: Anstelle von 110 bis 125 Mio Fr. soll der Vorsteuergewinn nur noch zwischen 85 und 95 Mio Fr. liegen. Die Umsatzprognose wurde an den unteren Rand der Spanne von 940 bis 955 Mio Fr. gelegt. Grund der finanziellen Misere sind Projektverschiebungen auf das kommende Jahr, schwache Zahlen zum 3. Quartal sowie die bescheidene Prognose für die US-Tochter OpenTV.

Gewinnerwartungen korrigiert

Völlig unerwartet kam das Ergebnis jedoch nicht. Bei der Bank Wegelin wies man darauf hin, dass sich Kudelski-Aktionäre bereits an Gewinnwarnungen gewöhnt hätten. Credit-Suisse-Analyst Christoph Gretler bezeichnet die Meldung «nicht wirklich als Überraschung», zeigte sich aber dennoch über die Grösse der Beträge überrascht. Vontobel-Analyst Panagiotis Spiliopoulos bemerkte in seinem Kommentar, dass der Umfang der Prognosekürzungen bei Open-TV überrascht habe. Er zeigte sich aber auch erleichtert, dass nun Klarheit über die damit verbundenen Kosten herrsche. Und bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erwarten die Analysten ein Problem mit der Werthaltigkeit des Goodwills aus der OpenTV-Teilakquisition, dieser steht noch mit 132 Mio Fr. in den Büchern.Bei der Credit Suisse hat Christoph Gretler die Prognose für dieses und nächstes Jahr gesenkt. Für 2007 erwartet er lediglich noch einen Umsatz von 952 Mio Fr. und einen Gewinn pro Aktie von 1.87 Fr. Für 2008 liegen diese Schätzwerte bei 1026 Mio Fr. Umsatz und 2.28 Fr. Gewinn pro Aktie.

Zukäufe drängen sich nicht auf

Gegenwärtig wird die Kudelski-Aktie mit einem Abschlag von 25% gegenüber dem Konkurrenten NDS gehandelt. Das macht die Aktie einerseits – auf Vergleichsbasis – attraktiv. Andererseits verträgt die Bewertung mit dem 15-Fachen des Gewinns auf dem Hintergrund der Gewinnvolatilität keine weiteren Hiobsbotschaften – wie beispielsweise verschobene Grossaufträge oder prominente Meldungen um gehackte Verschlüsselungskarten der neusten Generation. Zukäufe drängen sich daher gegenwärtig nicht auf.

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CEO und Verwaltungsrat Kudelski.

Wann wird der Turnaround bei OpenTV abgeschlossen sein?

André Kudelski:

Es bestehen klare Meilensteine zur Entwicklung von OpenTV im Jahre 2008 in Bezug auf die drei strategischen Entwicklungsachsen Middleware, US Cable und Advanced Solutions.

Was macht Sie zuversichtlich, dass das Umsatzziel für 2008 (1 Mrd Fr.) erreicht werden kann?

Kudelski: Ein Umsatzwachstum im Rahmen der Erwartungen für das 2. Halbjahr 07 sollte es erlauben, dieses Ziel zu erreichen. Viel wichtiger ist die Entwicklung des Kerngeschäfts, um ein kontinuierliches Wachstum für 2009 und darüber hinaus zu sichern.

Sehen Sie Bremsspuren aus dem US-Subprime-Problem?

Kudelski: Wir bleiben auf diesen Märkten vorsichtig, und es ist mit ein Grund, wieso wir in die Entwicklung neuer Märkte ausserhalb Nordamerikas investieren.

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