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Aktien
Endlich - der SMI erreicht neues Hoch

Jubelnder Börsenhändler: Der SMI steigt auf eine neue Bestmarke.

Roche und Novartis haben den SMI gebremst. Das neue Hoch dürfte erst der Auftakt für ein renditeträchtiges Jahr an der Schweizer Börse sein.

Peter Manhart
Kommentar  
Von Peter Manhart
Aktualisiert vor 47 Minuten

Keine Zeit für Katerstimmung. Kurz nach Silvester ist es bereits wieder Zeit, die Korken knallen zu lassen. Der Schweizer Leitindex SMI hat heute Freitag ein neues Allzeithoch erreicht. Damit fällt die Bestmarke vom 4. Juni 2007 von 9548 Punkten. Das dürfte aber erst der Auftakt zu einer Serie von neuen Höchstständen im laufenden Jahr sein. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass der SMI die 10'000er-Marke bald überschreitet. Zu rosig sind die konjunkturellen Aussichten. Allerorts ist Dampf im Kessel. In den USA unternimmt die Regierung Trump viel, um Wall und Main Street zufrieden zu stellen. In Asien brummt die Wirtschaft sowieso. Und auch in Europa, einem der wichtigsten Absatzmärkte für Schweizer Konzerne, sieht die Situation so gut wie lange nicht mehr aus. 

Wieso hat es eigentlich so lange gedauert, bis das neue Hoch erreicht wurde? Die Indexschwergewichte Novartis und vor allem Roche haben den SMI 2017 gebremst, denn die Aktien der Pharmariesen haben sich in den vergangenen Quartalen unterdurchschnittlich entwickelt. Keine Unterstützung boten auch die schwachen Versicherungswerte Zurich Insurance Group und Swiss Re. Letztere waren der mit Abstand schwächste Wert im SMI im letzten Jahr. Inklusive Dividenden sähe die Sache besser aus - zugegeben. Aber eben, der SMI ist ein Preisindex. 

Roche und Swatch attraktiv

An der Spitze der Kursentwicklungspyramide der letzten 12 Monate stehen Sika, LonzaRichemont und die Swatch Group. Mit diesen Titeln sind Anleger am besten gefahren. Viele Anleger fragen sich, ob sie nun weiter auf die momentum-getriebenen Spitzenwerte oder die Nachzügler setzen sollen. Wir würden beides tun. Roche und Swiss Re sind bestimmt ein Kauf, für die, die noch nicht investiert sind. Aber auch die Titel der Schmuck- und Uhrenkonzerne dürften 2018 eine ansehnliche Rendite bringen.     

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