Wer heute Aktienkäufe tätigt, gilt als Spekulant, der in volatilen Börsenphasen das schnelle Geld sucht oder aber als unerschrockener und unbelehrbarer Optimist, der die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.

Dabei geht vergessen, was den Anlegern während Jahren als Argument für den Kauf von Anteilsscheinen versprochen wurde, nämlich eine überdurchschnittliche Rendite bei einer Haltezeit der Titel von gut sechs Jahren. «Eigentlich handelt es sich hierbei um die Grundlagen der strategischen Asset Allocation», sagt Bernd Hartmann, Aktienstratege der VP Bank.

Wie eine Aufstellung der Universität Yale zeigt, konnten mit dieser Anlageklasse in den vergangen 184 Jahren in 70% der Fälle eine positive Performance erzielt werden. Nur in 55 Jahren fiel die Entwicklung des Standard&Poors Index negativ aus (siehe Grafik). Ein Sonderfall in der Zeitreihe bildet das aktuelle Jahr im Zeichen der Finanzkrise mit einem Einbruch um mehr als 45%: Nur 1931 fiel die Performance ähnlich verheerend aus.

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Verluste durchstehen

«Auch heute gilt, dass ein Anleger mit Aktien bei einer Haltedauer von sechs bis sieben Jahren mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine positive Performance erzielen kann», erklärt Hartmann. Er gibt aber zu bedenken, dass dazu eine ausserordentliche Disziplin nötig ist. «Man muss die Verluste tragen können und darf nicht gegen Ende einer Schwächephase die Titel verkaufen, denn man riskiert so, den Wiedereinstieg nicht zu finden», so der Aktienstratege. Der Kauf von Anteilscheinen in der jetzigen Situation eignet sich demzufolge nicht für jeden Investorentyp. Für Anleger aber, die einen entsprechend langen Atem aufbringen, kann ein Investment derzeit wieder Sinn machen. «Nachdem wir im September in unseren Vermögensverwaltungsmandaten Aktien verkauft haben, bauen wir heute für risikofreudige Investoren wieder Positionen in dieser Anlageklasse auf», ergänzt Hartmann. Den Privatinvestoren rät er allerdings vom Stock Picking ab und empfiehlt stattdessen den Kauf von Index-ETF, die einen Gesamtmarkt abbilden.Deutlich weniger optimistisch auf Aktien eingestellt ist Philipp Bärtschi, Aktienstratege bei der Bank Sarasin. «Ich sehe derzeit nicht viele Argumente, die für diese Anlageklasse sprechen», sagt er. Von der historischen Entwicklung der Indizes als Kaufargument hält er wenig.

Besonders überrascht hat Bärtschi, wie schnell die Gewinne bei den Firmen eingebrochen sind, nachdem man noch vor gut einem Jahr davon ausgegangen war, dass sich die Krise auf den Finanzsektor beschränken könnte. «Solange die vorauslaufenden Indikatoren negativ sind, bleiben wir vorsichtig für Aktienanlagen», so der Aktienstratege. Die Frage sei vielmehr, welches Ausmass die aktuelle Krise noch annehmen werde. Ein erstes positives Zeichen für die Anteilscheine wäre die Reduktion der Risikoprämien auf Kredite. Davon ist derzeit aber nichts zu spüren.

Theorien wurden ausgehebelt

Noch weiter geht Patrick Uelfeti, Leiter Aktienresearch bei Clariden Leu. Für ihn hat die aktuelle Krise manche bisher gültige Finanztheorie ausgehebelt. Dazu gehört auch, dass Aktien eine überdurchschnittliche Performance erzielen. «Neu ist, dass es in so kurzer Zeit zu einer solch heftigen Korrektur an den Märkten gekommen ist», erklärt Uelfeti. Daher müsse diese Theorie erst wieder bewiesen werden. «Die zweite Erkenntnis der Krise ist, dass ?buy and hold? nicht mehr funktioniert», sagt er. Einzig was die Liquidität der Titel betrifft, hätten die Aktien ihre Vorgaben erfüllt.

In diesem völlig neuen Umfeld fehlen dem Analysten klare Orientierungspunkte. Er empfiehlt daher ein ausgewogenes Portefeuille mit Cash, Bonds und Aktien, wobei bei Letzteren vor allem defensive Werte im Vordergrund stehen. «Ich würde Firmen mit einem hohen Cashflow und geringem Finanzierungsbedarf bevorzugen», so Uelfeti.

 

 


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