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Aktionäre billigen Pläne von Monte dei Paschi

Traditionshaus Monte dei Paschi: Pläne für Kapitalerhöhung. Keystone

Monte dei Paschi hat die Zustimmung der Aktionäre gefunden: Die Traditionsbank hat freie Bahn für eine Kapitalerhöhung über 5 Milliarden Euro.

Veröffentlicht am 24.11.2016

Die Aktionäre der angeschlagenen italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena haben am Donnerstag grünes Licht für die geplante Kapitalerhöhung über fünf Milliarden Euro (5,3 Milliarden Franken) gegeben. Es ist der dritte derartige Schritt binnen drei Jahren.

96,1 Prozent der anwesenden Aktionäre stimmten der dringend benötigten Massnahme zu. Auf der Hauptversammlung waren 22,4 Prozent des Kapitals vertreten.

Zersplitterte Aktionärsbasis

Die Aktionärsbasis der Bank ist durch frühere Kapitalerhöhungen stark zersplittert. Grösster Eigner mit einem Anteil von vier Prozent ist das italienische Finanzministerium, das Monte dei Paschi in der Finanzkrise Geld geliehen hatte.

Italiens drittgrösstes Geldhaus ächzt unter einem Berg an faulen Krediten und benötigt dringend eine Stärkung des Eigenkapitals. Die Suche nach weiteren Investoren gilt als schwierig, denn Insidern zufolge erwägt der italienische Branchenführer UniCredit eine Kapitalerhöhung im Volumen von zehn bis 13 Milliarden Euro.

(sda/me)

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