Gewinnmitnahmen haben dem Goldpreis am Vormittag zu schaffen gemacht. Das Edelmetall verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 1275 Dollar je Unze, nachdem der Preis seit Wochenanfang knapp 5 Prozent zugelegt hatte.

Die Aussicht auf eine doch länger anhaltende US-Geldschwemme hatte den Goldpreis zuletzt gestützt. «Problematisch für Gold ist dagegen der Umstand, dass die wichtigsten US-Aktienindizes gestern auf Rekordständen geschlossen haben, was erneute Umschichtungen von den Gold-ETF in Aktien zur Folge haben könnte», prognostizierten die Analysten der Commerzbank.

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Die ETF-Abflüsse hätten in den vergangenen zwei Handelstagen spürbar nachgelassen, könnten aber bei einem fortgesetzten Höhenflug an den Aktienmärkten wieder zunehmen. Diese würde dann auch dem Goldpreis zusetzen. «Ohne eine Beruhigung bei den ETF-Abflüssen ist eine länger anhaltende Erholung des Goldpreises kaum vorstellbar.»

(tno/vst/reuters)