Ein kritischer Kommentar der Analysten von Barclays hat Air France-KLM und Lufthansa am Dienstag belastet. Während die Aktien der niederländisch-französischen Gesellschaft um 4,2 Prozent auf 4,97 Euro sanken, fielen Lufthansa um bis zu 3 Prozent auf 11,32 Euro.

Die Experten hatten ihre Empfehlung für Air France-KLM auf «underweight» von «equal weight» und das Kursziel auf 4,50 von 5 Euro gesenkt. Für die deutsche Airline liessen sie ihre Empfehlung zwar unverändert bei «equal weight» und hoben das Kursziel leicht auf 11 von 10,50 Euro an. Doch sei klar, dass die Lufthansa wie auch die anderen Branchengrössen unter den höheren Kerosinkosten leiden würde.

Rendite-Höhepunkt vorbei

Bei vielen Fluggesellschaften dürften 2017 die Renditen bröckeln, vermuteten die Analysten mit Blick auf die steigenden Ölpreise. Auch Nachfrage und Angebot seien noch ungleich gewichtet. «Wir erwarten immer noch, dass die meisten Unternehmen stark profitabel bleiben, aber es ist klar, dass 2016 der Höhepunkt eines vom niedrigen Ölpreis getriebenen Renditezyklus war», schrieben die Experten weiter.

Schon am Montag hatten Lufthansa 5,8 Prozent verloren, während Air France-KLM 1,6 Prozent eingebüsst hatten.

(reuters/jfr)

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