Um verärgerte Kunden zu beschwichtigen und das Interesse an ihrem erlahmenden Geschäft wieder anzufachen, führen immer mehr Hedge-Fonds gesondert gemanagte Anlegerkonten ein. Dort kann ein Investor genau sehen, was mit seinem Geld geschieht. Theoretisch erhält er damit frühe Warnsignale, wenn der Manager das Geld in riskante oder illiquide Vermögenswerte steckt. Ausserdem gehören die separaten Konten den Investoren, sodass der Hedge-Fonds-Manager Entnahmen nicht begrenzen kann.

Bis vor kurzem floss das Geld der Hedge-Fonds-Anleger einfach in einen Pool, in dem auch das Kapital der anderen Kunden gesammelt war. Oft erhielten die Investoren nur eingeschränkt Informationen darüber, wie ihr Geld angelegt wurde. Doch nach dem Madoff-Skandal ist solche Intransparenz in Verruf geraten. Insofern überrascht es nicht, dass gesonderte Portfolios gerade ein heisses Marketingtool für Hedge-Fonds sind. Bereits über 25% der Fonds bieten sie an. Meist ist ein Mindestinvestment von 10 oder sogar 20 Mio Dollar gefordert.

Bis vor kurzem floss das Geld der Hedge-Fonds-Anleger einfach in einen Pool, in dem auch das Kapital der anderen Kunden gesammelt war. Oft erhielten die Investoren nur eingeschränkt Informationen darüber, wie ihr Geld angelegt wurde. Doch nach dem Madoff-Skandal ist solche Intransparenz in Verruf geraten. Insofern überrascht es nicht, dass gesonderte Portfolios gerade ein heisses Marketingtool für Hedge-Fonds sind. Bereits über 25% der Fonds bieten sie an. Meist ist ein Mindestinvestment von 10 oder sogar 20 Mio Dollar gefordert.

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