Die Schweizer Börse steht wohl vor einem ruhigen Tag. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent leichter mit 8312 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsbeginn um 0,2 Prozent höher mit 8318 Zählern. Am Vortag hatte der Leitindex SMI 0,5 Prozent höher geschlossen.

Von der Anhörung des Fed-Chefs und der am Abend erwarteten Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed) erhoffen sich die Marktteilnehmer Hinweise darauf, wie lange die ultralockere Geldpolitik der Fed noch anhält.

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Neues von Schmolz + Bickenbach...

Der Stahlhersteller Schmolz + Bickenbach schrieb im ersten Quartal bei einem Umsatz von 867 Millionen Euro einen Verlust von knapp acht Millionen Euro. Das Minus fiel kleiner aus als im Vorquartal. Der Verwaltungsrat prüft eine Kapitalerhöhung in der Grössenordnung von etwa 300 Millionen Franken. Mittelfristig soll der Betriebsgewinn mehr als 300 Millionen Euro erreichen nach rund 47 Millionen im ersten Quartal.

Der Autozulieferer Feintool will das Aktienkapital um bis zu 557'871 neue Aktien oder um 45 Millionen Franken erhöhen. Dadurch steigt der Streubesitz auf mehr als 40 Prozent. Der Anteil der von Michael Pieper kontrollierten Artemis III Holding reduziert sich dadurch auf noch 50,1 von 79,4 Prozent.

... und Roche

Die Medizintechnikfirma SHL Telemedicine hat im ersten Quartal bei einem Umsatz von 7,1 Millionen Dollar einen Verlust von 0,4 Millionen Dollar eingefahren.

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche wird in Kürze die automatisierte Cobas 8100 Workflow Series - eine neue Lösung für den Einsatz in diagnostischen Labors zur Blutuntersuchung - einführen.

(se/rcv/Reuters)