Am 12. Dezember 1980 wurde Apple, damals zu einem Preis von 22 Dollar pro Titel, erstmals an der Börse gehandelt – doch 2014 geschah bisher Historisches: An den ersten beiden Handelstagen (2. und 3. Januar) ging die Aktie des Computerriesen aus Cupertino jeweils schwächer aus dem Handel und verlor über dreieinhalb Prozent.

Am heutigen Dreikönigstag scheint dieser Abwärtstrend an der Technologiebörse Nasdaq vorerst gestoppt: Gut eine Stunde vor Handelsschluss steht die Apple-Aktie bei knapp 546 Dollar, was einem Tagesplus von 0,9 Prozent entspricht.

Analysten fürchten, dass mit dem günstigeren iPhone-Modell 5C Apples Margen schrumpfen und die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden können. Die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres – also zwischen Oktober bis und mit Weihnachtsgeschäft im Dezember – werden voraussichtlich am 22. Januar veröffentlicht.

Zeitgleich sind in chinesischen Medien erneut Gerüchte aufgetaucht, wonach Apple-Zulieferer Foxconn an Teilen für grössere iPhone-Bildschirme arbeite. Neu sind diese Spekulationen nicht: Bereits im Juni hatte die Nachrichtenagentur Reuters von bis zu 5,7 Inch grossen Displays berichtet.

(vst)