Das Ausbleiben weiterer Raketentests Nordkoreas hat am Montag für Aufatmen bei asiatischen Anlegern gesorgt. Die japanische Währung Yen schwächte sich im Vergleich zum Dollar deutlich ab, was vor allem den exportorientierten Unternehmen auf die Sprünge half und Sorgen vor fallenden Gewinnen zerstreute.

«Es ist noch zu früh, um in der Nordkorea-Krise völlige Entwarnung zu geben, aber Investoren gehen jetzt erst einmal davon aus, dass sich die Lage dort nicht verschlimmert», sagte Analysyt Lee Kyung-min vom Brokerhaus Daishin Securities. Börsianer hatten befürchtet, dass Nordkorea am Samstag, dem Jahrestag der Staatsgründung, neue Raketen in die Luft jagt.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Autohersteller und Banken gefragt

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,4 Prozent höher bei 19'545 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,2 Prozent auf 1612 Zähler. Auch an den Börsen in Südkorea und in China gab es Kursgewinne. Der Dollar stieg um ein halbes Prozent auf 108,40 Yen, nachdem er am Freitag auf ein Zehn-Monats-Tief von 107,32 Yen abgerutscht war.

Gefragt waren deshalb vor allem die Aktien von Autobauern und Banken. Toyota stiegen um 1,2 Prozent, Honda um 1,6 Prozent. Die Aktien der Finanzinstitute Nomura, Daiwa Securities und Mitsubishi UFJ Financial gewannen jeweils rund ein Prozent.

(reuters/gku)