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Asiens Börsen bleiben ohne klare Richtung

Börsendaten in Tokio: Der Dienstag wurde von China belastet. Keystone

Schwache Zahlen aus China haben die Börsen in Fernost belastet. Während der Nikkei tiefer schloss, blieb der Markt in Shanghai wenig verändert. Der MSCI-Index legte leicht zu.

Veröffentlicht am 08.08.2017

Die Börsen in Fernost haben am Dienstag nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China unterschiedlich geschlossen. Der japanische Leitindex Nikkei verlor 0,3 Prozent auf 19'996 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte dagegen leicht zu.

Der chinesische Markt in Shanghai notierte kaum verändert. Analysten stellten fest, dass die Daten aus China zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Gleichzeitig hielten einige die Schwäche aber für übertrieben. An den insgesamt positiven globalen Konjunkturaussichten wollten sie daher nicht rütteln.

Übliche Sommerflaute

Die Exporte und die Importe der Volksrepublik wuchsen im Juli deutlich weniger als von Experten erwartet. Zudem mache sich die im August übliche Sommerflaute am Markt bemerkbar, sagte Analyst Nobuhiko Kuramochi vom Broker Mizuho Securities.

Gefragt waren in Tokio allerdings Stahlwerte, nachdem Japan Steel Works die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr bis Ende März 2018 angehoben hatte. Die Aktie des Konzerns schnellte um fast 20 Prozent in die Höhe. Der Euro notierte im frühen Handel etwas fester bei 1,1808 Dollar.

(sda/gku)

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