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Edelmetall
Aussteigende Anleger sorgen für tiefere Gold-Nachfrage

Die Nachfrage nach dem gelben Metall ist so tief wie seit vier Jahren nicht mehr. Dafür sind vor allem Akteure an den Börsen verantwortlich. Die Nachfrage nach Schmuck und Barren steigt derweil.

Veröffentlicht am 15.08.2013

Die Nachfrage nach Gold ist im zweiten Quartal nach Angaben des Branchenverbands World Gold Council (WGC) auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Der Bedarf sei trotz eines starken Interesses an Goldschmuck um 12 Prozent auf 856 Tonnen zurückgegangen.

Grund dafür seien vor allem Abflüsse von 402 Tonnen aus börsenkotierten Produkten (ETPs) mit physischer Hinterlegung gewesen, teilte der WGC mit. Zudem hätten die Zentralbanken ihre Zukäufe um 93,4 Tonnen reduziert.

China und Indien mit Rekordnachfrage

Die Nachfrage nach Barren, Münzen und Schmuck sei indes auf den Rekordstand von 1083 Tonnen gestiegen, nachdem im April der Goldpreis um 200 Dollar je Feinunze abgesackt war - so heftig wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Die Zukäufe von Konsumenten aus den beiden grössten Abnehmerländern China und Indien könnten nach Angaben des WGC in diesem Jahr auf einen Rekordstand von jeweils 1000 Tonnen steigen. Heute legte der Goldpreis um 0,3 Prozent auf 1338,20 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) zu.

(jev/tno/sda)

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