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Beteiligung
Bank Intesa will Versicherer Generali schlucken

Generali: Im Visier einer italienischen Bank. Keystone

Die italienische Bank strebt laut Insidern nach einer Mehrheit am Versicherer. Wenn der Kauf gelingt, könnte Generali zerteilt werden. Auch ein deutscher Konkurrent hofft auf Unternehmensteile.

Veröffentlicht am 24.01.2017

Die grösste italienische Filialbank Intesa Sanpaolo erwägt Insidern zufolge die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung am Versicherer Generali. Intesa überlege, den Aktionären von Generali eigene Aktien anzubieten, sagten die Insider am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die beiden an der Bank massgeblich beteiligten Stiftungen, Compagnia di San Paolo and Fondazione Cariplo, stünden hinter dem Plan - auch um den Preis, dass sie zeitweise auf Dividenden verzichten müssten. Einer der Insider sagte, es gehe der Bank darum, den grössten Versicherer des Landes umzubauen und einige Unternehmensteile zu verkaufen. Die Zeitungen «La Stampa» und «La Repubblica» hatten berichtet, die Allianz könnte in diesem Fall Teile von Generali übernehmen.

60 Prozent wären nötig

Nach italienischen Übernahmeregeln müsste Intesa ein Übernahmeangebot für mindestens 60 Prozent an Generali abgeben. Der Verwaltungsrat der Bank trifft sich am Freitag. Ein Intesa-Sprecher sagte, man äussere sich nicht zu Gerüchten.

(reuters/gku)

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