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Bank Vontobel verkauft ihre Aktien von Helvetia

Vontobel: Die Zürcher Bank veräussert ein grosses Aktienpaket. Keystone

Vontobel steigt als Aktionär beim Versicherer Helvetia aus. Der Verkauf des Aktienpakets wird den Jahresgewinn der Zürcher Bank kräftig erhöhen.

Veröffentlicht am 03.11.2016

Die Bank Vontobel hat ihre Kapitalbeteiligung am Sach- und Lebensversicherer Helvetia im Umfang von 4 Prozent per 2. November 2016 an die Patria Genossenschaft verkauft. Mit dem Verkauf verlasse Vontobel den gemeinsamen Aktionärspool mit Raiffeisen und der Patria Genossenschaft, teilten Vontobel und Helvetia mit. Der Verkauf wird sich nach Angaben der Bank mit einem Einmaleffekt in Höhe von rund 91 Millionen Franken positiv auf den Gewinn nach Steuern von Vontobel in 2016 auswirken.

Mit dem Verkauf der Helvetia-Beteiligung fokussiere Vontobel seine Eigenmittel auf das eigene operative Geschäft, schreibt die Bank weiter. Durch die Transaktion kann das Finanzinstitut Eigenmittel freisetzen. Das regulatorische Eigenkapital, die BIZ-Tier 1 Ratio (CET1-Kapitalquote), von Vontobel werde um rund 2 Prozentpunkte gestärkt, heisst es weiter.

Gute Geschäftsbeziehung soll bestehen bleiben

Die «langjährigen guten Geschäftsbeziehungen zwischen Helvetia und Vontobel» seien von diesem Schritt nicht betroffen, so die Mitteilung. Helvetia und Vontobel hatten die seit 1996 bestehende Partnerschaft im Jahr 2013 bis «mindestens 2018» verlängert. Die Patria Genossenschaft wird nach dem Transaktionsvollzug total 34,1 Prozent an der Helvetia Holding halten. Der weiterhin bestehende Aktionärspool halte nach der Aktienübernahme unverändert 38,1 Prozent, heisst es weiter.

(awp/mbü/chb)

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