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Rückgang
Barcelona und Trump: Asiens Börsen schliessen im Minus

Mann in Tokio: Der Nikkei-Index endet den Handel mit Verlusten. Keystone

An fast allen asiatischen Börsen endet der Handel am Freitag mit Verlusten. Vor allem Sorgen über das Attentat in Barcelona und Donald Trumps Wirtschaftspolitik belasteten den Handel.

Veröffentlicht am 18.08.2017

Der Anschlag in Barcelona mit 13 Toten und wachsende Zweifel an der Durchsetzung der Wirtschaftspläne von US-Präsident Donald Trump haben am Freitag die Aktienbörsen in Asien belastet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte 0,5 Prozent tiefer.

Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte ging mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 19’470 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix gab 1,1 Prozent auf 1597 Zähler nach. In Hongkong tendierte der Leitindex mit rund 0,5 Prozent im Minus. Auch Taiwan und Australien verloren. Lediglich in Shanghai ging es nach oben.

Attentat in Barcelona und Trump

Am Donnerstagabend war ein Kleintransporter in der spanischen Metropole in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mindestens 13 Menschen getötet und rund 100 weitere verletzt. Zugleich sorgte die zunehmende Unsicherheit über Trumps Fähigkeit, seine Wirtschaftsvorhaben in die Tat umzusetzen, für Zurückhaltung an den asiatischen Börsen. Zuvor hatte bereits die Wall Street deutlich im Minus geschlossen.

Am Markt kursierten Spekulationen, dass nun auch Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn abtreten könnte. Cohn wird als Kandidat für den Spitzenposten der US-Notenbank gehandelt. Unter den Einzelwerten in Japan standen Bankentitel unter Verkaufsdruck. So verloren Mizuho Financial-Aktien 1,0 Prozent und UFJ Financial-Anteile 2,0 Prozent.

(reuters/mbü/jfr)

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