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Finanzplatz
Bitcoin-Firma Xapo zügelt nach Zürich

Finanzplatz Zürich: Auch für Bitcoin-Firmen interessant.   keystone

Das Argument Privatsphäre zieht noch immer, wenn es um den hiesigen Finanzplatz geht: Die Bitcoin-Firma Xapo zügelt ihr Hauptquartier von der US-Technologie-Hochburg Silicon Valley in die Schweiz.

Von Marc Badertscher
am 15.05.2015

Erneut lässt sich ein Unternehmen aus der Bitcoin-Welt in der Schweiz nieder. Diesmal ist es die US-Firma Xapo. Der Dienstleister bietet unter anderem die sichere Aufbewahrung der digitalen Währung Bitcoin an. Nun zügelt er sein Hauptquartier vom kalifornischen Palo Alto nach Zürich.

Als Grund nennt Xapo das stabile regulatorische Umfeld der Schweiz, die internationale Neutralität und die tief verankerte Tradition im globalen Finanzwesen. «Die Schweiz hat eine lange Tradition beim Schutz sowohl der persönlichen wie finanziellen Privatsphäre», schreibt Xapo auf seiner Homepage.

Bitcoins im Schweizer Bunker

Zudem unterhält Xapo in der Schweiz bereits eine ganze Sicherheitsabteilung, welche die Aufbewahrung von Bitcoins für Kunden übernimmt. Entscheidend sind dabei die sogenannt privaten Schlüssel. Diese digitalen Zeichenketten ermöglichen das Überweisen der Bitcoins und dürfen nicht verloren gehen. Gleichzeitig sollen sie nicht in falsche Hände geraten. Xapo unterhält in der Schweiz in einem früheren Militärbunker bereits eine sichere Aufbewahrungsstätte.

Xapo offeriert seine Dienste privaten Kunden, hat aber vor allem institutionelle Klienten im Fokus. Das Unternehmen will künftig seine Kundschaft noch globaler als heute suchen. Im kalifornischen Palo Alto will das Unternehmen im kleinen Stil weiterhin präsent sein. Letztes Jahr nahm Xapo in einer Finanzierungsrunde 20 Millionen Dollar ein. Bislang flossen von Venture-Investoren 40 Millionen Dollar an den Dienstleister.

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