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Engagement
Blackrock will von Italiens Referendum profitieren

Italien: Bei einer Ablehnung der Reform will Matteo Renzi zurücktreten. Juan Llanos/CC/flickr

Blackrock glaubt wegen der italienischen Verfassungsreform Schnäppchen machen zu können. Besonders angetan haben es dem weltgrössten Vermögensverwalter europäische Banken und andere Finanztitel.

Veröffentlicht am 29.11.2016

Der weltgrösste Vermögensverwalter Blackrock geht vor dem Referendum in Italien auf Schnäppchenjagd in Europa. Das Engagement bei europäischen Banken und anderen Finanztiteln, die vor dem Votum unter Druck geraten sind, sei ausgeweitet worden.

Blackrock halte auch weiter an italienischen Staatsanleihen fest, sagte der Chef der Blackrock-Sparte für festverzinsliche Wertpapiere, Rick Rieder der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings sei hier das Engagement rückläufig.

Sanierung gefährdet

Am Sonntag stimmen die Italiener in einem Referendum über eine Verfassungsänderung ab. Sollten die Italiener die Reform ablehnen, wird eine politische Krise in dem hoch verschuldeten Euro-Land befürchtet. Ministerpräsident Matteo Renzi hat bei einem Nein-Votum seinen Rücktritt angekündigt. Börsianer befürchten, dass ein Sturz der Renzi-Regierung die Sanierung der krisengeplagten italienischen Banken erschwert.

(awp/sda/reuters/jfr/gku)

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