Der Leitindex SMI schloss um 1,69 Prozent tiefer auf 5360,56 (Tagestief: 5347) Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank um 2,20 Prozent auf 805,79 Zähler und der Swiss Performance Index (SPI) um 1,73 Prozent auf 4895,18 Punkte. In der letzten Handelsphase drückte auch eine schwächer einsetzende New Yorker Börse auf die Kurse.

Prozentual die grössten Verluste erlitten Finanz- und zyklische Aktien. Unter den Bankvaloren verloren CS (-6,2 Prozent) markant, nachdem sie sich in der Vorwoche noch stark erholt hatten. UBS (-1,9 Prozent) hielten sich besser. Händlern zufolge hatten Spekulationen über eine Abtrennung der Investment Bank den Kurs gestützt.

Weitere grössere Verlierer aus dem Finanzsektor waren - auch im Zuge eines möglichen Downratings Italiens - die Assekuranzwerte Swiss Re (-4,7 Prozent), ZFS (-4,2 Prozent) und Swiss Life (-3,6 Prozent).

Grössere Verluste erlitten auch Logitech (-4,8 Prozent), Holcim (-4,0 Prozent), ABB (-3,8 Prozent), Clariant (-3,7 Prozent), Adecco (-3,5 Prozent) sowie die Luxusgüteraktien Richemont (-3,9 Prozent) und Swatch (-3,0 Prozent). Am meisten verloren Swissmetal mit 11,9 Prozent.

(laf/sda)