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Turbulenzen
Börse in Kenia muss den Handel aussetzen

Die Opposition feiert den Gerichtsentscheid: Doch dem Land droht Chaos. Keystone

Nachdem das Oberste Gericht den Wahlsieg von Präsident Uhuru Kenyatta für ungültig erklärt hat, gerieten die Aktien vieler grosser Firmen ins Straucheln. Die Börse in Nairobi setzte den Handel aus.

Veröffentlicht am 01.09.2017

Die politischen Turbulenzen in Kenia haben am Freitag für steigende Nervosität bei Anlegern in Ostafrikas grösster Volkswirtschaft gesorgt. Die Börse in Nairobi setzte den Handel aus, nachdem die Aktien zahlreicher grosser Firmen ins Straucheln geraten waren.

Kenias Oberstes Gericht erklärte den umstrittenen Wahlsieg von Präsident Uhuru Kenyatta für ungültig und ordnete Neuwahlen binnen 60 Tagen an. Der kenianische Schilling verlor in der Folge zum Dollar deutlich an Wert.

Internationale Beobachter sahen keine Fälschungen

Oppositionsführer Raila Odinga hatte Kenyatta Wahlbetrug vorgeworfen. Internationale Beobachter attestierten der Regierung dagegen, die Abstimmung sei weitgehend fair und transparent verlaufen. Nach der Verkündung des Wahlergebnisses war es am 8. August zu gewaltsamen Protesten und Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen, mindestens 28 Menschen starben.

(reuters/gku/mbü)

 

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