Die Tokioter Börse hat die Woche wenig verändert begonnen. Die Händler hielten sich am Montag angesichts geschlossener Aktienmärkte in den USA, Grossbritannien und China zurück.

Zudem warten sie Experten zufolge auf die anstehenden Konjunkturdaten aus den USA, von denen sie sich Hinweise auf die Zinspolitik der Notenbank Fed erhoffen.

Fed im Fokus

Hier stehen besonders die Daten vom Arbeitsmarkt am Freitag im Fokus. «Das Interesse der Marktteilnehmer ist ganz auf die US-Geldpolitik konzentriert, wo eine Zinsanhebung erwartet wird», sagte Hiroyuki Nakai vom Analysehaus Tokai Tokyo Research. Kaum Einfluss auf den Handel hatte der neuerliche Raketentest Nordkoreas.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei nahezu unverändert bei 19'683 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,1 Prozent auf 1570 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 0,2 Prozent. In China ruhte der Handel wegen des Drachenbootfestes. Auch die Märkte in den USA und Grossbritannien bleiben wegen Feiertagen geschlossen.

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Euro leicht tiefer

Der Euro gab in Fernost leicht nach. Er wurde mit 1,1167 Dollar bewertet nach 1,1182 Dollar am Freitag in den USA. Zur japanischen Währung lag der Dollar bei 111,26 Yen nach 111,31 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0891 und zum Dollar mit 0,9752.

(sda/gku)