Die Schweizer Börse wird leichter erwartet. Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung der Quartalsberichte der US-Banken JPMorgan und Wells Fargo dürften sich die Anleger zurückhalten. Verhaltene Vorgaben aus den USA und Gewinnmitnahmen in Teilen Fernosts lassen zudem nach dem jüngsten Anstieg tiefere Kurse erwarten.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,5 Prozent schwächer mit 7778 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsbeginn um 0,2 Prozent niedriger mit 7724 Zählern.

Impulse erwarten die Marktteilnehmer von US-Konjunkturdaten. Veröffentlicht werden unter anderem die Einzelhandelsumsätze und der Vertrauensindex der Universität Michigan.

Die Aktien von Swiss Re werden mit einem Dividendenabschlag von 7,50 Franken gehandelt. Dies könnte den SMI belasten, da der Leitindex im Gegensatz zum Swiss Performance Index nicht dividendenbereinigt berechnet wird. Vorbörslich wurde für die Swiss Re-Aktie ein um knapp zehn Prozent oder 7,70 Franken tieferer Kurs indiziert.

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Auch die Aktien der Privatbank Julius Bär und einige Titel aus dem breiten Markt werden ex-Dividende gehandelt.

Der Premium-Schokoladehersteller Lindt&Sprüngli und der Handelsdienstleister DKSH weiten ihre Partnerschaft in Asien aus. DKSH übernimmt für Lindt Aufgaben in Marketing und Logistik sowie Back-Office-Dienstleistungen.

Die Aktionäre von Nestle haben am Donnerstag alle Anträge des Verwaltungsrates durchgewinkt. Die Verwaltungsräte um Präsident Peter Brabeck wurden für drei Jahre gewählt.

(tke/reuters)