Der Energiekonzern Alpiq schüttet einen Grossteil der Dividende für das Geschäftsjahr 2014 in Form von Aktien aus. 93,2 Prozent erfolge in Form neuer Aktien, teilte das Unternehmen mit.

Alpiq hatte den Aktionären erstmals angeboten, anstatt einer Bardividende in Höhe von 2,00 Franken neue Aktien zu beziehen. Die Aktionäre konnten deshalb in der Wahlperiode vom 5. bis zum 13. Mai zwischen einer Bar- und einer Aktienausschüttung wählen.

2,5 Prozent des Aktienkapitals

Innerhalb der Wahlperiode wurden rund 25,3 Millionen Anrechte zugunsten einer Ausschüttung der Dividende in Form neuer Alpiq-Aktien ausgeübt. Entsprechend werden knapp 0,7 Millionen neue Alpiq-Aktien aus dem genehmigten Kapital ausgegeben.

Dies entspreche einem Anteil von 2,5 Prozent des gegenwärtig ausgegebenen Aktienkapitals, so Alpiq. Damit stärke die Gesellschaft ihre Kapitalbasis und verbessere die finanzielle Flexibilität der Gruppe. Alpiq hatte 2014 einen hohen Verlust von fast einer Milliarde Franken erlitten und kämpft weiter mit einer hohen Verschuldung.

Kotierung am Mittwoch

Aktionäre, die stattdessen eine Barausschüttung gewählt haben oder keine oder keine gültige Wahlerklärung abgegeben haben, erhalten eine Auszahlung in Höhe von 2,00 Franken pro bisherige Alpiq-Aktie. Die Barausschüttung betrage entsprechend insgesamt 3,7 Millionen Franken.

Die Ausgabe der neuen Alpiq-Aktien sowie die Auszahlung der Bardividende erfolgen am 20. Mai 2015. Die Kotierung und der Handel der neuen Aktien seien ebenfalls für den kommenden Mittwoch vorgesehen.

(awp/tno/hon)