Die Regierungswechsel in Italien und Griechenland tragen erste Früchte: In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ein Prozent fester bei 8603 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,9 Prozent auf 735 Punkte. Anleger blickten mit Spannung auf den geplanten Verkauf fünfjähriger italienischer Staatsanleihen im Volumen von drei Milliarden Euro am Vormittag.

Investoren hoffen, dass die beiden hoch verschuldeten Euro-Länder Italien und Griechenland mit neuen Regierungen nun zügig entschlossene Reformen angehen und damit ein Zusammenbruch der Euro-Zone verhindert wird. Der Euro zog in Fernost auf Kurse von gut 1,3750 Dollar an nach zuletzt 1,3745 in New York.

Auch an den Aktienmärkten in Südkorea, Taipeh und Singapur verbuchten die Papiere überwiegend Gewinne. In China lagen die wichtigsten Indizes in Hongkong und Shanghai sogar rund zwei Prozent im Plus.

In Tokio zogen vor allem Finanztitel an. Mitsubishi UFJ Financial legte knapp zwei Prozent zu, Sumitomo Mitsui Financial 2,2 Prozent und Mizuho Financial ebenfalls fast zwei Prozent. Sony-Aktien kletterten um 1,4 Prozent. Ein Konsortium unter Führung des Konzerns hat sich für 2,2 Milliarden Dollar den Musikrechte-Katalog von EMI gesichert.

(rcv/laf/sda)