Bis Börsenschluss gewann der SMI 1,1 Prozent auf 5417,89 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg um 1,5 Prozent auf 813,92 Zähler und der Swiss Performance Index (SPI) um 1,14 Prozent auf 4934,46 Punkte.

Bei den Blue Chips schwangen Zykliker obenaus. Die Erholung wurde aber auch von einigen Finanztiteln und den Index-Schwergewichten aus dem Pharmasektor gestützt. Die grössten Gewinne erzielten Sonova (+13,9 Prozent).

Die Luxusgüteraktien von Richemont (+6,3 Prozent) und Swatch (+4,1 Prozent) standen ebenfalls weit vorne in der Tabelle. Am Markt wurde darüber spekuliert, ob der Bieler Uhrenkonzern nach der Beendigung der Zusammenarbeit mit Tiffany's den US-Luxusgüterkonzern gar übernehmen könnte.

Fester schlossen auch Transocean (+2 Prozent) und Weatherford (+1,9 Prozent). Die Pharmapapiere von Novartis und Roche verteuerten sich um je 1 Prozent. Auf der anderen Seite gewannen Nestlé nur gerade 0,1 Prozent.

Uneinheitliches Bild bei Finanzwerten

Auch bei den Finanzwerten zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Während Titel wie Swiss Re (+2,4 Prozent) oder Julius Bär (+1,6 Prozent) ziemlich stark zulegen konnten, hinkten UBS (+0,2 Prozent) oder Bâloise (+0,1 Prozent) hinterher. CS gewannen 0,8 Prozent.

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Der Handel war insgesamt sehr volatil und die Unsicherheiten blieben mit Blick auf die Euro-Krise hoch. Dies zeigte am späten Nachmittag eine Meldung aus Österreich.

Dort lehnte es die Finanzkommmission der grossen Kammer ab, ein Gesetz über die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms auf die Tagesordnung zu nehmen. Damit gerät die Vorlage ans Parlament in Verzug. Der SMI verlor daraufhin innert Kürze beinahe 50 Punkte, ehe er sich wieder erholte.

(laf/sda)