Angesichts anziehender Kurse normalisiert China wieder den Börsenhandel. Das vor vier Monaten verhängte Verbot von Börsengängen soll bis Jahresende aufgehoben werden, wie ein Sprecher der Börsenaufsichtsbehörde CSRC am Freitag in Peking sagte.

Anfang Juli hatte die Regierung Börsengänge als Teil eines ganzen Bündels von Massnahmen verboten, mit denen sie den Kurssturz an den Aktienmärkten stoppen wollte. Ziel war es, das Geld der Anleger in etablierten Werten zu halten. Damit fielen 28 bereits genehmigte Börsengänge in Shanghai und Shenzhen aus.

Der Aktienmarkt in Shanghai schloss am Freitag auf dem höchsten Stand seit elf Wochen. Seit dem Tiefpunkt Ende August legte er um fast ein Viertel zu.

(sda/me)