Chinas Postbank plant einem Zeitungsbericht zufolge einen Mega-Börsengang in nächsten Jahr. Die Postal Savings Bank of China wolle bei ihrem Sprung auf das Handelsparkett bis zu 25 Milliarden Dollar einnehmen, berichtet die Zeitung «China Daily» am Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Das Geldhaus habe bereits vom Finanzministerium die Genehmigung für den Schritt erhalten. Unklar blieb zunächst, an welchen Börsenplatz das Institut gehen will.

40'000 Filialen in der Volksrepublik

Die Bank, die rund 40'000 Filialen in der Volksrepublik betreibt, war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Bilanzsumme belief sich laut Internetseite der Bank Ende 2013 auf knapp 900 Milliarden Dollar. Das Geldhaus ist eine hundertprozentige Tochter der staatlichen chinesischen Post.

Im September hatte der chinesische Online-Händler Alibaba in den USA den grössten Börsengang aller Zeiten gestemmt. Dabei erlöste das Unternehmen 25 Milliarden Dollar.

(sda/moh/se)

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