Nach einer halben Stunde im Handel lag die Aktie gegenüber dem Vortag 9,4 Prozent im Minus bei 23.20 Franken. Der Leitindex SMI verlor derweil 2,2 Prozent.

Der Reingewinn der CS kletterte gegenüber dem Vorjahr zwar um zwölf Prozent auf 683 Millionen Franken, lag damit aber immer noch «klar unter den Erwartungen», sagte ein Händler der Nachrichtenagentur Reuters. Analysten waren im Durchschnitt von einem Reingewinn von 1,1 Milliarden Franken ausgegangen.

Die Grossbank begründete das enttäuschende Abschneiden mit «schwierigen Marktbedingungen» und passt jetzt die Strategie an: In Zukunft will die Bank stärker auf die Kosten achten und streicht weitere rund 1500 Stellen. Auch sollen die Risiken im Investment Banking zurückgefahren werden.

Gleichzeitig wollen die Zürcher das Geschäft stärker auf die Vermögensverwaltung ausrichten. Ausserdem will Credit Suisse vermehrt in Wachstumsmärkte wie Brasilien investieren.

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