Die dänische Nationalbank hat im Februar mit einer massiven Intervention am Devisenmarkt eine Aufwertung der Krone im Handel mit dem Euro verhindert. Im vergangenen Monat seien Interventionen in einem Volumen von insgesamt 168,7 Milliarden Kronen (22,6 Milliarden Euro) erfolgt, teilte die Notenbank am Dienstag mit. Zuvor hatten Experten der skandinavischen Grossbank Nordea das Volumen der Interventionen im Februar etwas höher auf 175 Milliarden Kronen geschätzt. Zuletzt lag der Kurs für einen Euro bei 7,4532 Kronen.

Zuvor hatte die Notenbank mit Zinssenkungen um die Anbindung der dänischen Währung an den Euro gekämpft. Anfang Februar hatte die Zentralbank den Zins für Bankeinlagen um weitere 0,25 Punkte auf minus 0,75 Prozent gesenkt. Es war die vierte Zinssenkung innerhalb von zweieinhalb Wochen.

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