Der SMI beschloss den Handel 0,60 Prozent höher bei 5768 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) notierte fast unverändert mit -0,02 Prozent bei 848,12 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um 0,48 Prozent auf 5186,61 Punkte.

Die Hoffnungen auf eine späte Jahresendrally bleiben ebenfalls gering. Die ZKB bezeichnet die Aktienmärkte als derzeit kraftlos. Die Todesnachricht von Nordkoreas Herrscher Kim Jong Il hatte die Anleger zunächst verunsichert und zu einem negativen Auftakt geführt. Diese Sorgen hätten sich aber rasch wieder verflüchtigt, hiess es in Marktkreisen.

Die Gewinne bei den Aktien der Schwergewichte Novartis (+1,5 Prozent)und Nestlé (+2,0 Prozent) stützten den SMI. Roche (-0,4 Prozent) schloss tiefer. Bei Nobel Biocare (+2,1 Prozent) schwächten sich die zwischenzeitlich noch deutlicheren Zugewinne ab. Die Aktien von Swatch gewannen 1,5 Prozent, nachdem die Wettbewerbskommission es Swatch gestattet, die Konkurrenz für die Dauer des laufenden Verfahrens nur eingeschränkt mit Uhrwerken zu beliefern.

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Meldungen zum Steuerstreit mit den USA stützen zeitweise die Bankaktien, die dann aber nach Draghis Äusserungen schnell ins Minus drehten. Dabei hielten sich die UBS (-0,6 Prozent) und Julius Bär (-0,1 Prozent) noch etwas besser als CS (-0,8 Prozent).

(laf/sda)