Der deutsche Leitindex legte am Montag um 1,1 Prozent auf 8603,81 Zähler zu. Damit toppte er sein Allzeithoch von 8557,86 Zählern im Mai. Für Optimismus sorgte, dass der frühere amerikanische Finanzminister Lawrence Summers seine Kandidatur für die Nachfolge von US-Notenbankchef Ben Bernanke überraschend zurückzog. Analysten rechnen nun damit, dass Fed-Vizechefin Janet Yellen Anfang nächsten Jahres Nachfolgerin von Bernanke werden könnte. Sie gilt als Verfechterin der ultralockeren Geldpolitik der Fed und dürfte eine eher langsame Rückführung der milliardenschweren Anleihenkäufe bevorzugen.

Zusätzlich gestützt wurden die Märkte durch Fortschritte in der Syrien-Krise: Kurz nach der Einigung zwischen den USA und Russland strebt Frankreich bereits bis zum Ende dieser Woche eine neue Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrats an. Zu den grössten Gewinnern im Dax zählten K+S, die sich um 4,3 Prozent verteuerten. Ein angeblicher Eigentümerwechsel beim weltgrössten Kali-Düngemittelhersteller Uralkali hat Spekulationen auf eine Neuauflage des Kali-Kartells ausgelöst.

Für Gesprächsstoff sorgte Lufthansa : Die Fluggesellschaft muss sich auf die Suche nach einem neuen Chef machen. Christoph Franz wird seinen bis Ende Mai kommenden Jahres laufenden Vertrag nicht verlängern. Er soll Nachfolger des langjährigen Roche -Präsidenten Franz Humer werden. Lufthansa verteuerten sich um 1,5 Prozent, Roche um 0,6 Prozent.

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(reuters/se)