Nur wenige Tage haben die Börsen benötigt, um zurück zur Normalität zu gelangen. Seit Ende der vergangenen Woche steigen die Aktienkurse wieder. Nur wenig scheint noch an die Nervosität und Aufgeregtheit zu erinnern, die zuletzt an den Finanzmärkten herrschten und weltweit die Börsenkurse abstürzen liessen. Allerdings gibt es eine grosse Zahl von Aktien, deren Kurse noch immer deutlich unter den Jahreshöchstständen liegen.

Auch an der Schweizer Börse, die während der Oktober-Korrektur zeitweise über 10 Prozent in die Tiefe gesackt ist, liegen verschiedene Titel weit hinter ihren Rekordständen zurück. Ein Rückstand, der nicht in allen Fällen fundamental  gerechtfertigt ist. Verschiedene Indikatoren deuten nämlich darauf hin, dass der Kurseinbruch an den Börsen eine normale Korrektur war – und nicht etwa der Vorbote eines richtigen Crashs – wie beispielsweise 1987.

Von Crashszenarien wie 1987 weit entfernt

Fast auf den Tag genau vor 27 Jahren krachten damals die Börsen in die Tiefe. Der Dow Jones verlor an einem Tag über 22 Prozent. Dass die Börsen von solchen Szenarien weit entfernt sind, darin stimmen Marktteilnehmer überein. Sie  geben zu, dass die Wachstumsängste übertrieben waren. Die jüngsten Wirtschaftszahlen aus den USA und Japan sind wieder positiver.

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