Äusserst schwache US-Konjunkturdaten haben die Wall Street am Mittwoch in die Tiefe gezogen. Die Industrie verlor im Mai so stark an Fahrt wie seit Jahren nicht mehr. Auch der Arbeitsmarkt entwickelte sich dramatisch schlechter als gedacht.

"Es passt sehr genau in das Puzzle, das wir derzeit zusammenfügen, und das auf eine weitere Schwächephase hindeutet", erklärte Peter Kenny von Knight Capital in New Jersey. "Dabei geht es nicht nur um Jobs, sondern auch um die Industrie, den Immobilienmarkt und das Konsumentenvertrauen. Das Gesamtbild ist nicht sehr ermutigend."

Aufregung gab es nach einem Bericht, wonach Microsoft die Handy-Sparte des finnischen Konzerns Nokia kaufen könnte. Nokia nannte den Bericht allerdings substanzlos.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 2,2 Prozent tiefer auf 12'290 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 12'282 und 12'569 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 2,3 Prozent auf 1314 Zähler.

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Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 2,3 Prozent auf 2769 Stellen. In Frankfurt ging der Deutsche Aktienindex (DAX) 1,1 Prozent tiefer bei 7217 Punkten aus dem Handel.

(laf/rcv/awp)