Die Kurse an den Aktienmärkten in der Schweiz und in Europa haben sich nach den Turbulenzen in Folge der Yuan-Abwertung zunächst wieder beruhigt. Die Frage ist aber, wie lange die Gelassenheit hinsichtlich ausschlagender Indizes anhält. Credit-Suisse-Expertin Anja Hochberg erwartet, dass die Folgen der chinesischen Währungspolitik auch in dieser Woche spürbar sein werden. «Die Schweizer Börse ist von der Volatilität an den globalen Märkten geprägt», sagt Expertin Anja Hochberg von der Credit Suisse.

Abgesehen von der Unsicherheit in China stehen für Hochberg in dieser Woche zwei Entwicklungen im Blick: Zum einen muss Griechenland bis Freitag Rückzahlungen an die EZB leisten. Zum anderen rückt mit neuen Konjunkturdaten aus den USA auch die Fed-Entscheidung über eine eventuelle Zinserhöhung näher.

«Schweizer Börse profitiert»

Den Schweizer Aktienmarkt sieht die Analystin dabei im Vorteil. «Die Schweizer Börse dürfte von ihrem defensiven Charakter und der Abschwächung des Schweizer Frankens profitieren und tendenziell besser abschneiden», sagt Hochberg. Die Anlage in Aktien sei nach wie vor attraktiv, im Gegensatz zu niedrigverzinsten Obligationen.

Das zeigt wohl auch die Rekordjagd, die der SMI vor dem China-Einbruch hingelegt hat. Da steuerte er ein neues Allzeithoch an. Und so ist den auch Aktienanalystin Hochberg optimistisch gestimmt: Ihre Prognose: «Die Aktienmärkte in der Eurozone und der Schweiz haben das grösste Potenzial».

Den vollständigen Börsenausblick mit Credit-Suisse-Analystin Anja Hochberg lesen Sie auf finanzen.ch.

 

 

SMI auf Rekordkurs: Diese Aktien tragen den Höhenflug

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Diese Titel treiben den SMINovartis: Der Aktienkurs des gewichtigsten Titel im SMI zeigt nach oben: Der Höchststand von Mitte Juli liegt bei rund 102 Franken, davon ist der Basler Pharmakonzern momentan weniger als einen Franken entfernt. Seit Anfang Jahr hat der Titel 8,7 Prozent zugelegt.

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