Der Swiss Market Index (SMI) büsste am Montag 0,65 Prozent auf 5495 Punkte ein, das Tagestief wurde bei 5427 Stellen notiert. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gab um 0,92 Prozent auf 812 und der Swiss Performance Index (SPI) um 0,73 Prozent auf 4970 Zähler nach.

Die Eurokrise setzte insbesondere Finanzwerte unter Druck. So verloren die Grossbankaktien Credit Suisse (-4,6 Prozent) und UBS (-4,3 Prozent) deutlich an Terrain. Auch Julius Bär (-1,0 Prozent) tendierten schwächer als der Gesamtmarkt. Diese Papiere hatten allerdings die Vorwoche mit zum Teil zweistelligen Kurssteigerungen abgeschnitten.

Bei den Versicherern sanken Swiss Life um 2,2 Prozent, ZFS um 3,0 Prozent, Bâloise um 0,8 Prozent und Swiss Re um 0,6 Prozent. Der Rückversicherer hat den früheren CEO und heutigen Chairman des US-Versicherers MetLife, Robert Henrikson, zur Wahl in den Verwaltungsrat nominiert.

Die Indizes haben allerdings ihre Verluste am Nachmittag nach positiven Konjunkturdaten aus den USA etwas verringern können.

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Die anhaltenden Konjunktursorgen banden die zyklischen Werte zurück. Hier fielen Clariant (-2,3 Prozent), Adecco (-2,7 Prozent) und Transocean (-1,7 Prozent) durch grössere Verluste auf. Lonza gaben um 1,6 Prozent nach. Mit einer festeren Tendenz zeigten sich bei den Zyklischen die volatilen Logitech (+2,7 Prozent), Kühne + Nagel (+1,2 Prozent) sowie SGS (+1,2 Prozent).

(vst/sda)