Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index hat 0,39 Prozent auf 8519 Punkte verloren. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,5 Prozent auf 736 Zähler nach. Auch die übrigen asiatischen Börsen lagen mehrheitlich im Minus. Abschläge verzeichneten sowohl die Börsen in Südkorea, Singapur, als auch Hongkong und Shanghai.

Nur in Taiwan zeigte das Börsenbarometer nach oben. Vor allem der Handy-Hersteller HTC konnte hier zulegen, nachdem ein US-Gericht die Entscheidung in einem Rechtsstreit mit iPhone-Hersteller Apple verschoben hatte.

In Tokio stand der Kamerahersteller Olympus im Fokus des Interesses. Der skandalumwitterte Konzern legte nach Börsenschluss seine Geschäftszahlen vom zweiten Quartal vor und wollte damit die Börsenaufsicht überzeugen, Olympus nicht vom Handel auszunehmen. Das Papier gab bis Handelsschluss mehr als vier Prozent nach.

Börsendebütant Nexon legte einen glanzlosen Start hin. Die Aktie des schnell wachsenden asiatischen Rivalen des US-Spieleanbieters Zynga sank leicht unter den Ausgabepreis von 1300 Yen. Börsianer beobachteten den 1,2 Milliarden Dollar schweren Börsengang - Japans grössten in diesem Jahr - sehr genau. Am Freitag will Zynga an der Wall Street ebenfalls den Sprung aufs Parkett wagen.

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(laf/tno/sda)