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Furcht vor Griechen-Austritt drückt Börsen in Asien und den USA

Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 2 Prozent. (Bild: Keystone)

Befürchtungen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone haben Asiens Börsen teilweise tief ins Minus gezogen. Auch die US-Aktienmärkte zeigten sich belastet.

Veröffentlicht am 23.05.2012

 Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 grössten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, fiel um 2 Prozent auf 756 Punkte. An der Börse in Tokio sank der japanische Leitindex Nikkei 225 in der letzten Handelsstunde um 2 Prozent auf 8546 Punkte.

In China ging der Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien der 300 grössten Unternehmen vom chinesischen Festland mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, um 0,9 Prozent auf 2603 Punkte zurück. Auch der südkoreanische Kospi, der Sensex in Mumbai, der Hongkonger Hang-Seng-Index sowie der FTSE Straits Times Index in Singapur gaben nach.

Auslöser der neuen Griechenland-Sorgen waren Aussagen des ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos. Dieser hatte von realen Gefahren eines bevorstehenden Austritts des Landes aus dem Euro und von entsprechenden Vorbereitungen dafür gesprochen.

Zudem belastete Händlern zufolge, dass sich die Bank of Japan am Mittwoch gegen eine weitere geldpolitische Lockerung entschieden habe. Ferner habe in Japan noch die abgestufte Kreditwürdigkeit des Landes durch die Ratingagentur Fitch vom Dienstag nachgewirkt.

Die Aussagen von Papademos hatten zuvor schon die US-Börsen belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verabschiedete sich nach einer Berg- und Talfahrt minimal schwächer bei 12'502 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 konnte sich dagegen leicht auf 1316 Zähler verbessern. Die Technologiebörse Nasdaq büsste 0,3 Prozent auf 2839 Stellen ein.

(tno/vst/sda/awp)

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