Bei der Platzierung ihrer Aktien an der Börse ist die GE Money Bank auf ein reges Interesse der Anleger gestossen. So wurden deutlich mehr Anteile am Konsumkreditinstitut nachgefragt, als ausgegeben werden. Dementsprechend hoch ist ist der Ausgabepreis der Aktien. Die erste Transaktion mit Cembra-Aktien unmittelbar bei Handelsbeginn kam bei einem Preis von 54.50 Franken zu Stande – um 9.30 Uhr notiert dieser bereits bei über 56 Franken.

Der Ausgabepreis von 51 Franken pro Aktie befand sich bereits am oberen Ende der vorgelegten Preisspanne von 43 bis 51 Franken, wie aus einer Mitteilung vom Mittwochmorgen hervorgeht. Die GE Money Bank, die sich mit ihrem Börsengang in Cembra Money Bank unbenennt, kommt damit auf einen Börsenwert von über 1,5 Milliarden Franken.

981 Millionen Franken eingenommen

Der Börsengang des Konsumkreditinstituts, bei dem die bisherige Besitzerin General Electrics (GE) 981 Millionen Franken eingenommen hat, darf damit als geglückt bezeichnet werden. Bei GE verbleiben vorerst 40 Prozent der Bank, die hauptsächlich Kleinkredite vergibt, Fahrzeugleasing anbietet und ein Kreditkartengeschäft betreibt.

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Falls die Mehrzuteilungsoptionen vollständig ausgeübt werden, wird die Beteiligung von GE an Cembra unter ein Drittel fallen. Für diese gilt dann aber ein Verkaufsverbot von sechs respektive zwölf Monaten.

(sda/vst/aho)