Der Leitindex SMI gewann 1,5 Prozent auf 5649 Punkte. Der breiter gefasste SPI notierte mit 5146 Punkten ebenfalls 1,5 Prozent fester.

Die Hoffnungen auf eine Beruhigung der Schuldenkrise verliehen vor allem den Finanzaktien Rückenwind. Grösster Gewinner unter den Standardwerten war Credit Suisse. Die Aktien der Grossbank gewannen 3,1 Prozent. Die Titel von UBS und dem Rückversicherer Swiss Re gingen knapp drei Prozent fester aus dem Handel.

Auch konjunkturabhängige Werte legten teilweise kräftig zu. Die Aktien des Zeitarbeitskonzerns Adecco legten 3,3 Prozent zu. Bei den Nebenwerten rückte der Maschinenbauer Sulzer um 5,5 Prozent vor.

Die Richemont-Titel gewannen 1,3 Prozent. Der Luxusgüterkonzern verdiente im ersten Halbjahr besser als vom Markt erwartet und rechnet im Geschäftsjahr 2011/12 mit einem deutlich höheren operativen Gewinn. Börsenhändler zeigten sich beeindruckt von diesem Resultat. Die Aktien des Uhrenproduzenten Swatch legten um 2,6 Prozent zu.

Transocean war der einzige Standardwert mit Kursverlusten. Der Ölplattform-Betreiber verlor 0,8 Prozent an Wert. Bei den Nebenwerten legten die Galenica-Aktien um 4,7 Prozent zu. Der Arzneimittelhersteller hat in den USA den Zulassungsantrag für das Eisenmangelanämie-Medikament Ferinjec eingereicht und präsentierte die Daten der Zulassungstests auf einem medizinischen Kongress.

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