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Strategie
Insider: Spotify will noch immer bald an die Börse

Spotify: Rätseln um möglichen IPO. Keystone

Innert einem Jahr kann der Börsengang von Spotify erfolgen, sagt ein Insider. Der Plan bestehe nach wie vor. Spotify-Mitgründer Martin Lorentzon sagt etwas anderes.

Veröffentlicht am 02.06.2017

Der Musik-Streamingdienst Spotify könnte einem Insider zufolge immer noch binnen eines Jahres an die Börse gehen. Das sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Spotify-Mitgründer Martin Lorentzon sagte dagegen im schwedischen Radio, derzeit gebe es keine unmittelbaren Pläne für einen Börsengang. Das Unternehmen habe nichts in die Wege geleitet, und es gebe auch keine derartigen Pläne. Spotify erklärte dazu, ein Börsengang sei weiterhin eine Option, aber es habe «keine definitiven Pläne dafür bestätigt».

Das Unternehmen hat nach früheren Angaben rund 50 Millionen zahlende Kunden. Der Wert wurde zuletzt auf rund 11,6 Milliarden Euro geschätzt. Die Schweden setzen vor allem auf Wachstum und schreiben keinen Gewinn. Spotify ermöglicht es seinen Nutzern, gegen Bezahlung Musik einer Reihe grosser Plattenlabels wie Sony, EMI, Warner Music Group und Universal über das Internet zu hören. Erst vor wenigen Wochen hatte Reuters darüber berichtet, dass der Apple-Konkurrent eine direkte Registrierung am New Yorker Aktienmarkt (Nyse) anstrebt.

Eine klingende Wolke:

(reuters/me/chb)

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