An der Börse in Tokio haben die Regierungswechsel in Italien und Griechenland zum Wochenauftakt für Kursgewinne gesorgt. Anleger blieben am Montag aber vorsichtig.

Sie warteten nun mit Spannung auf den geplanten Verkauf fünfjähriger italienischer Staatsanleihen im Volumen von drei Milliarden Euro. Die Zeichnung der Scheine sollte um 11.00 Uhr enden.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte in einem dünnen Handel 1,1 Prozent zu auf 8609 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,8 Prozent auf 735 Zähler.

Vor allem Finanztitel zogen an. Mitsubishi UFJ Financial legten 2,1 Prozent zu, Sumitomo Mitsui Financial 2,4 Prozent und Mizuho Financial drei Prozent. Sony-Aktien kletterten um 1,6 Prozent. Ein Konsortium unter Führung des Konzerns hat sich für 2,2 Milliarden Dollar den Musikrechte-Katalog von EMI gesichert.

In Griechenland wie Italien stehen mit Lucas Papademos beziehungsweise Mario Monti zwei Wirtschaftsexperten neu an der Regierungsspitze. Investoren hoffen, dass die beiden hoch verschuldeten Euro-Länder nun zügig entschlossene Reformen angehen werden und damit ein Zusammenbruch der Euro-Zone verhindert wird.

(rcv/laf/sda)