Der japanische Leitindex Nikkei 225 hat nach einer von Nervosität geprägten Berg- und Talfahrt fest geschlossen. Im Fokus stand erneut das Thema Euro-Schuldenkrise, hiess es am Markt. Zuletzt habe der Optimismus gesiegt, dass in Deutschland der Bundestag der Garantieerhöhungen für den Euro-Rettungsschirm zustimmen werde.

Mit plus 0,99 Prozent auf 8701 Punkten ging er knapp unter seinem kurz zuvor erreichten Tageshoch aus dem Handel und stieg damit den dritten Tag in Folge. Der Topix rückte um 1,09 Prozent auf 762 Punkte vor.

Die kurz vor Börsenschluss veröffentlichten japanischen Einzelhandelsumsätze für August fanden dagegen kaum Beachtung. Sie waren vor allem wegen schwacher Verkäufe von Autos und Elektronikartikeln drastisch zurückgegangen.

Sehr fest schlossen vor allem Anteilsscheine von Banken und Versicherern. Mitsubishi UFJ Holdings gewannen 2,31 Prozent auf 355 Yen und Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) stiegen um 2,26 Prozent auf 2219 Yen. MS&AD Insurance legten um 1,61 Prozent auf 1702 Yen zu.

Autoaktien zählten ebenfalls zu den Gewinnern: Toyota stiegen um 0,90 Prozent auf 2702 Yen und Honda rückten um 1,00 Prozent auf 2332 Yen vor. Mitsubishi Motor rückten um 1,94 Prozent auf 105 Yen vor und Nissan stiegen sogar um 3,76 Prozent auf 690 Yen. Auch Autozulieferer-Titel wie die des Reifenproduzenten Bridgestone zeigten sich fest.

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(laf/tno/sda)