Allerdings trübte im Handelsverlauf eine Warnung der Ratingagentur Fitch die Stimmung, wonach Frankreich, Spanien, Italien und vier weiteren Euro-Staaten eine Herabstufung droht.

Nach anfänglichen Gewinnen schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte kaum verändert bei 11'866 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent auf 2555 Punkte. Auf Wochensicht verlor der Dow Jones 2,7 Prozent, die Nasdaq rutschte 3,5 Prozent tiefer.

Unter den Gewinnern waren Rohstoff- und Energiewerte. Die jeweiligen Indizes stiegen um 0,7 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent. Auch Bankentitel standen auf dem Kaufzettel, der Index, der deren Entwicklung abbildet legte 0,5 Prozent zu.

Bei den Einzelwerten standen die Aktien des Onlinespiele-Entwicklers Zynga im Mittelpunkt. Bei seinem Sprung auf das Börsenparkett fiel das Internet-Unternehmen allerdings auf die Nase: Zwar konnte Zynga bei Investoren eine Milliarde Dollar einnehmen, nach einem anfänglichen Plus von zehn Prozent fiel der Aktienkurs im Laufe des Tages dann aber unter den Ausgabekurs von zehn Dollar.

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Zu den Verlierern gehörten auch die Anleger von Research In Motion (RIM), deren Aktien mehr als elf Prozent an Wert verloren. Der angeschlagene Blackberry-Hersteller findet keinen Ausweg aus seiner Misere. Das kanadische Unternehmen hatte am Donnerstag einen Gewinneinbruch vermeldet und düstere Prognosen für das Weihnachtsgeschäft geliefert.

Dow Jones