Die Furcht vor einem Abschwung der Weltwirtschaft hat die Tokioter Börse am Montag klar ins Minus gedrückt. Zu den Sorgen um die Euro-Zone und die chinesische Wirtschaft kämen neue Zweifel an der Erholung in den USA.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,7 Prozent schwächer bei 8295 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,9 Prozent auf 695 Zähler und rutschte auf ein Niveau ab, das der Markt seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat.

Auch die übrigen Börsen im asiatisch-pazifischen Raum erlitten kräftige Verluste. So lagen die Märkte in Hongkong, Taiwan, Shanghai, Australien und Seoul deutlich im Minus.

Zu den grössten Verlierern in Tokio gehörte Canon. Die Papiere des Kamera- und Bürogeräte-Herstellers büssten nach einer Herabstufung durch die US-Bank JP Morgan 4,4 Prozent ein. Schwer traf es auch die Autobauer: Die Aktien von Toyota fielen um 3,7 Prozent. Die Titel des Rivalen Nissan verloren 4,1 Prozent. Honda-Papiere gaben rund vier Prozent nach.

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Auch der Euro geriet am Montag im frühen Handel wieder unter Druck. Die Gemeinschaftswährung sank auf 1,2406 Dollar nach 1,2432 Dollar im späten US-Handel am Freitag. Nach den enttäuschenden US-Konjunkturdaten vom Freitag konzentrierten sich die Anleger wieder stärker auf die Probleme der Euro-Zone, sagten Analysten.

(vst/sda)